Pressemitteilungen / News

Kinderlose Ehe – wer erbt?

Publiziert am 13 January 2026 von Westfaelische Notarkammer

Westfälische Notarkammer. Wenn eine Person stirbt, ohne ein Testament zu hinterlassen, greift die gesetzliche Erbfolge. Zu den möglichen Erben gehören dann nahe Angehörige wie Kinder, Enkel oder der noch lebende Ehegatte. Wer diese Aufteilung seines Nachlasses nicht wünscht und eine oder mehrere bestimmte Personen von vornherein von der Erbfolge ausschließen möchte, muss eigene erbrechtliche Regelungen treffen und seinen letzten Willen eindeutig festhalten.

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Kinderlose Ehe – wer erbt?
Wenn ein Ehepartner stirbt, ohne eigene Kinder zu hinterlassen, ist der länger lebende nur in den seltensten Fällen Alleinerbe. © Foto: Pavel Danilyuk

Veranstaltungshinweis: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung verständlich erklärt

Publiziert am 05 January 2026 von Schleswig-Holsteinische Notarkammer

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Jeder Mensch soll frei bestimmen, wie er seinen Lebensabend verbringen möchte und welche medizinischen Behandlungsmethoden er wünscht. Was aber, wenn ein schwerer Unfall, eine plötzliche Krankheit oder Altersschwäche Ihnen die Fähigkeit nimmt, selbst zu entscheiden und Ihre rechtlichen Angelegenheiten zu regeln? Weiß ein Dritter wirklich, was in Ihrem Sinne ist?

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Veranstaltungshinweis: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung verständlich erklärt
Die rechtzeitige Errichtung einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung ermöglicht, selbst zu bestimmen, bevor andere entscheiden. Foto: KI-generiert

Kann ich jemanden enterben?

Publiziert am 12 December 2025 von Schleswig-Holsteinische Notarkammer

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Wenn eine Person stirbt, ohne ein Testament zu hinterlassen, greift die gesetzliche Erbfolge. Zu den möglichen Erben gehören dann nahe Angehörige wie Kinder, Enkel oder der noch lebende Ehegatte. Wer diese Aufteilung seines Nachlasses nicht wünscht und eine oder mehrere bestimmte Personen von vornherein von der Erbfolge ausschließen möchte, muss eigene erbrechtliche Regelungen treffen und seinen letzten Willen eindeutig festhalten.

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Kann ich jemanden enterben?
Erblasser können bei der Bestimmung der zukünftigen Erben von der gesetzlichen Reihenfolge abweichen. © Foto: Pixabay_pexels.com

Schenkungen oder Vermögensübertragungen: Steuerfreibetrag in der Ehe optimal nutzen

Publiziert am 26 November 2025 von Westfaelische Notarkammer

Westfälische Notarkammer. Eheleute können Schenkungen nutzen, um einander bereits zu Lebzeiten Vermögen zu übertragen und gegebenenfalls legal Steuern zu sparen. Schenkungen ab 500.000 € sind allerdings auch unter Eheleuten steuerpflichtig, mit bestimmten Ausnahmen für das Familienheim. Wird während der Ehe jedoch Gütertrennung vereinbart, endet die Zugewinngemeinschaft und ein etwaiger Zugewinnausgleich ist steuerfrei übertragbar, auch wenn der Betrag über 500.000 € liegt. Die Vereinbarung einer Gütertrennung ist nur mit einem notariell beurkundeten Ehevertrag möglich. 

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Schenkungen oder Vermögensübertragungen: Steuerfreibetrag in der Ehe optimal nutzen
Schenkungen im Rahmen des Zugewinnausgleichs sind bis zu einem Freibetrag steuerbefreit. © Potstock_shutterstock.com

Wichtige Punkte, die bei einer Vollmacht beachtet werden sollten

Publiziert am 11 November 2025 von Schleswig-Holsteinische Notarkammer

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Jeder kann unabhängig von seinem Alter, zum Beispiel durch einen Unfall, die Geschäftsfähigkeit verlieren und nicht mehr in der Lage sein, eigenständig rechtswirksame Geschäfte abzuschließen. Selbst nahe Verwandte oder Ehepartner sind ohne entsprechende Vollmacht nicht befugt, für den Betroffenen rechtliche Angelegenheiten zu regeln. Eine Ausnahme stellt lediglich die zeitlich beschränkte Ehegattenvollmacht in Gesundheitsangelegenheiten dar. Ist keine ausreichend bevollmächtigte Person vorhanden, sieht das Gesetz die gerichtliche Bestellung eines rechtlichen Betreuers vor. Auf die Auswahl dieses Betreuers hat der Betroffene aufgrund seines Gesundheitszustandes oft nur begrenzten Einfluss. Dieser Situation kann durch eine Vorsorgevollmacht vorgebeugt werden. Dabei sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten. Zum Zeitpunkt der Vollmachtserteilung muss die Person noch in der Lage sein, rechtsgeschäftliche Erklärungen abzugeben. Nach Verlust der Geschäftsfähigkeit wäre dies nicht mehr möglich.

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Wichtige Punkte, die bei einer Vollmacht beachtet werden sollten
Der Verlust der Geschäftsfähigkeit kann jeden treffen. Ohne Vorsorgevollmacht entscheidet das Gericht über die Bestellung eines Betreuers. © Foto: Tima Miroshnichenko_pexels.com

Eigentumswohnung: Welche Kosten über den Kaufpreis hinaus entstehen

Publiziert am 27 October 2025 von Westfaelische Notarkammer

Westfälische Notarkammer. Wer eine Eigentumswohnung kaufen möchte, sollte sich im Vorfeld genau über alle anfallenden Zusatz- und Folgekosten informieren. Dazu zählen Notar- und Gerichtskosten sowie die Grunderwerbsteuer. Neben der Wohnung erwirbt der Käufer außerdem einen Anteil am Gemeinschaftseigentum, für den regelmäßig Hausgeld und Beiträge zur Instandhaltungsrücklage zu zahlen sind. Die genaue Höhe dieser Kosten legt die Wohnungseigentümergemeinschaft im Rahmen des Wirtschaftsplans fest.

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Eigentumswohnung: Welche Kosten über den Kaufpreis hinaus entstehen
Eigentumswohnungen in guter Lage sind für viele attraktiv. © Patino_shutterstock

Schulden statt Geldsegen: So vermeiden Erben, privat für den Nachlass zu haften

Publiziert am 14 October 2025 von Schleswig-Holsteinische Notarkammer

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Stirbt ein Erblasser, geht sein ganzer Nachlass automatisch auf den oder die Erben über. Dazu gehören auch etwaige Schulden. Wenn die Schulden die Höhe des hinterlassenen Vermögens übersteigen, kann es schnell gefährlich werden, denn für einen überschuldeten Nachlass haften die Erben unbegrenzt – auch mit dem eigenen Vermögen. Die Notarkammer erklärt, wie Erben einen Nachlass ausschlagen können und welche Möglichkeiten bestehen, falls sie erst nachträglich von den Schulden erfahren.

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Schulden statt Geldsegen: So vermeiden Erben, privat für den Nachlass zu haften
Erben können einen Nachlass ausschlagen und haben verschiedene Möglichkeiten, falls sie erst nachträglich von den Schulden erfahren. © Foto: Mikhail Nilov_pexels.com

Gesetz schützt vor Zwangsversteigerung

Publiziert am 26 September 2025 von Westfaelische Notarkammer

Westfälische Notarkammer. Viele Menschen nehmen einen Immobilienkredit auf, um ihr Eigenheim zu finanzieren. Gerät die Ratenzahlung jedoch ins Stocken, kann der Traum vom eigenen Zuhause schnell zum Albtraum werden. Eine sechsmonatige Frist schützt Kreditnehmer davor, dass bei vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten sofort eine Zwangsversteigerung eingeleitet wird.

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Gesetz schützt vor Zwangsversteigerung
Kann ein Hauseigentümer den Kredit der Bank nicht bedienen, schützt eine sechsmonatige Frist vor der Zwangsversteigerung. © Foto: Berna Namoglu_shutterstock.com

Streit in der Erbengemeinschaft verhindern

Publiziert am 11 September 2025 von Schleswig-Holsteinische Notarkammer

Schleswig-Holsteinische Notarkammer. Viele Erblasser wünschen sich eine gerechte Aufteilung des Nachlasses unter den Hinterbliebenen. Werden im Testament jedoch mehrere Erben eingesetzt, ohne eine klare Zuweisung der einzelnen Nachlassgegenstände vorzunehmen, müssen die Erben die Aufteilung eigenständig regeln. Bis zur Einigung hat niemand unmittelbaren Zugriff auf „seinen“ Anteil, was schnell zum Streit führt. Liegt keine letztwillige Verfügung vor, entsteht von Gesetzes wegen eine Erbengemeinschaft, sobald mehrere Erben vorhanden sind. Abhilfe schafft die rechtssichere Gestaltung eines Testamentes durch einen Notar.

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Streit in der Erbengemeinschaft verhindern
Falls das Testament keine klare Aufteilung des Nachlasses enthält, muss die Erbengemeinschaft dies selbst regeln, was zu Streit führen kann. © Foto: Ravi Patel_unsplash.com

Vor dem Immobilienverkauf Grundschuld löschen

Publiziert am 26 August 2025 von Westfaelische Notarkammer

Westfälische Notarkammer. Wer eine abbezahlte und unbelastete Immobilie verkaufen möchte, sollte vorab prüfen, ob die Grundschuld im Grundbuch gelöscht ist. Ist dies nicht der Fall, gilt das Objekt nicht als lastenfrei, was den Abschluss des Verkaufs hinauszögern kann.

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Vor dem Immobilienverkauf Grundschuld löschen
Ein lastenfreies Grundbuch ist eine Voraussetzung für einen verzögerungsfreien Kaufprozess. © Foto: LightField Studios_shutterstock.com

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